Die Experimente der ersten Runde der IJSO 2026 standen unter dem Motto "Vorsicht giftig!" und ermöglichten es den Teilnehmenden des GRB, naturwissenschaftliche Phänomene mit einfachen Haushaltsgegenständen zu erforschen. Dabei untersuchten Antonia, Emme, Lucie und Miriam nicht nur die Auswirkungen von unterschiedlich starken Salzkonzentrationen auf die Keimung und das Wachstum von Pflanzen. Sie beschäftigten sich auch mit der Löslichkeit von Vitaminen und der Frage, wann ein Stoff eigentlich ein Gift ist. In einem weiteren Experiment wurde mit einem selbstgebauten Katapult die Flugbahn eines 'Giftpfeiles' dokumentiert und die Parameter untersucht, die verändert werden können, um ein Ziel zu treffen. Am Ende gab es noch ein kriminologisches Rätsel zu lösen; das alles war für die Schülerinnen natürlich absolut ungiftig.
... naturwissenschaftlich
Das 2009 gegründete Gymnasium Riedberg ist eines der ambitioniertesten Schulentwicklungsprojekte Frankfurts, welches mit seinen drei aufeinander abgestimmten Schwerpunkten (bilingual – naturwissenschaftlich – international) einen ganz klaren Schwerpunkt auf die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Bereich setzt.
Mit der naturwissenschaftlichen Schwerpunktsetzung wird direkt in Jahrgangsstufe 5 und 6 gestartet, in denen die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) gemeinschaftlich im Fach „NaWi“ unterrichtet werden. NaWi wird hier dreistündig – also mit einer Stunde mehr als für die Naturwissenschaften in diesen Jahrgangsstufen vorgesehen – unterrichtet und zählt als Hauptfach. Der Schwerpunkt in NaWi liegt auf der Verknüpfung der drei Naturwissenschaften und dem forschenden sowie experimentellen Lernen der Schülerinnen und Schüler. So möchten wir schon frühzeitig das Interesse an allen drei Naturwissenschaften wecken.
Die englische Sprache spielt als lingua franca und als internationale Sprache der Naturwissenschaften eine große Rolle in unserer Welt. Deshalb verknüpfen wir bereits ab der Jahrgangsstufe 5 unseren naturwissenschaftlichen mit dem bilingualen Schwerpunkt. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird Mathematik teilweise auf Englisch unterrichtet und ab der Jahrgangsstufe 9 kann Biologie auf Englisch belegt werden. Dieses Angebot besteht bis zum Abitur, in dem sogar die Abiturprüfung in Biologie auf Englisch abgelegt werden kann.
In der Gymnasialen Oberstufe werden alle Naturwissenschaften (sowie Mathematik und Informatik) als Grund- und Leistungskurs angeboten und können als Prüfungsfach für das Abitur gewählt werden.
Neben dem Regelunterricht bieten wir im Wahlunterricht und Ganztagsangebot zahlreiche Kurse und Arbeitsgruppen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt an. Hier gibt es von den Ganztagsangeboten „Experimentieren und Forschen“ oder der „Lego-Roboter-AG“ über Wahlunterrichtsangebote wie die „Junior-Ingenieur-Akademie“ oder „Astronomie“ bis hin zum freiwilligen Unterrichtsfach Informatik in der Gymnasialen Oberstufe etwas für jede Altersklasse. Unser neues Schulgebäude ist ideal für einen begeisternden Unterricht ausgestattet, in dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur die theoretische Seite der Naturwissenschaften kennen lernen, sondern auch selbst experimentieren und forschen können.
Seit 2018 ist das Gymnasium Riedberg Mitglied im nationalen Excellence-Netzwerk MINT-EC. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht hier mit den andern MINT-EC-Schulen im Rhein-Main-Gebiet. Durch das Netzwerk haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an schulübergreifenden, deutschlandweiten Workshops im naturwissenschaftlichen Bereich teilzunehmen. Sie können außerdem zusammen mit dem Abitur auch das sogenannte MINT-EC-Zertifikat erwerben, welches bei vielen Universitäten und Betrieben offiziell anerkannt wird.
Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt im naturwissenschaftlichen Bereich ist die Kooperation mit außerschulischen Partnern. Die Schule liegt in direkter Nachbarschaft zur Science City Frankfurt, ein Ort der Kooperation zwischen der Goethe Universität (GU), dem Max-Planck-Institut für Biophysik, dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und dem Frankfurter Innovationszentrum für Biotechnologie (FIZ). Auch mit dem Physikalischen Verein, der Stiftung Polytechnischen Gesellschaft und verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft besteht im naturwissenschaftlichen Bereich eine enge Zusammenarbeit.
Lesen Sie auf den folgenden Seiten mehr zu den spezifischen Themen:
Am 18. und 19. März 2026 wurde der Hessische Landeswettbewerb bei Merck in Darmstadt ausgerichtet. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ reichten die Themen der Projekte der Schülerinnen und Schüler von Klima und Energie bis KI und Gesundheit. Themen, die die zentralen Herausforderungen unserer Zeit aufgreifen und versuchen, gute Ideen für die Zukunft zu liefern.
Beim Landeswettbewerb Hessen von „Jugend forscht junior“ an der Universität Kassel präsentierten in diesem Jahr 66 aufgeregte Jungforscherinnen und -forscher Ende März die Forschungsergebnisse ihrer Projekte.
Am 14 März 2026 nahm ich an der Deutschen Neurowissenschaften Olympiade in Heidelberg teil. Der Wettbewerb, welcher dieses Jahr zum sechzehnten Mal Schüler aus ganz Deutschland mit Interesse an Neurowissenschaften zusammenbrachte, besteht aus vier Runden: Einem Neuroanatomie-Test, einer Patienten-Diagnose, einem schriftlichen Test, und einem sogenannten „Pop-Quiz“.
Im Rahmen des nationalen CanSat-Wettbewerbs 2026 entwickelte das Team Odyssey, mit Sreyas Pathak vom Gymnasium Riedberg, einen Minisatelliten mit dem Ziel, neue Ansätze zur Bewertung der planetaren Bewohnbarkeit zu untersuchen. Zusammen mit einem selbst entwickelten mathematischen Bewohnbarkeitsindex sollte der CanSat während des Flugs Umweltparameter wie Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Magnetfeldstärke erfassen und gleichzeitig beweisen, dass auch mit minimaler Sensorik in Dosengröße präzise und aussagekräftige Messungen möglich sind.
Mitreißend, anschaulich und voller Energie: Dr. Ellen Rumley begeisterte knapp 40 Oberstufenschülerinnen des Gymnasium Riedberg mit Einblicken in die aktuelle Robotik und in elektrohydraulische künstliche Muskeln.
Unter dem spannenden Motto „Maximale Perspektive“ versammelten sich am 13. Februar 2026 im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt 86 aufgeregte Nachwuchstalente mit ihren 43 Projekten – so viele wie noch nie bei diesem Regionalwettbewerb.
Am 1. April ging es los und 27 naturwissenschaftlich begeisterte Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben im Zeitraum von April bis September Lösungen für die kniffligen Aufgaben der Science Olympiaden ausgearbeitet; neun in Physik, drei in Biologie und stolze fünfzehn Schülerinnen und Schüler in Chemie.
Am 20. November 2025 findet wieder unser Naturwissenschaftlicher Abend in der Aula statt, den wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Physikalischen Verein – Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft (www.physikalischer-verein.de) – durchführen werden.
Wie fühlt es sich an, auf einem Gletscher zu stehen und selbst Daten für ein Forschungsprojekt zu sammeln? Bei "Girls on Ice Austria" durfte ich genau das herausfinden.
Im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie (JIA) besuchten Schüler:innen des Gymnasiums Riedberg das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Frankfurt. An insgesamt vier Tagen konnten sie dort in zwei Durchläufen eine handwerkliche Grundausbildung absolvieren.
Am 16. September nahmen Schülerinnen und Schüler der E-Phase am Tag der Naturwissenschaften 2025 an der Goethe-Universität teil und erlebten einen spannenden, erkenntnisreichen Vormittag. In verschiedenen Vorträgen informierten sie sich über aktuelle Themen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Besonders begeisterte sie die Vielfalt der Inhalte und die Möglichkeit, Wissenschaft an Infoständen hautnah zu erleben.
Am 25. Juni 2025 drehte sich in den Klassen 8b (Frau Paulus) und 8d (Frau Keil) etwa vier Schulstunden lang alles um Zukunftsträume, Berufswege – und um starke weibliche Vorbilder.
Zwölf beeindruckende Frauen aus verschiedensten Berufsfeldern waren im Rahmen der Initiative Inspiring Girls Deutschland ehrenamtlich am Gymnasium Riedberg zu Gast. Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler ein halbes Jahr vor Beginn ihres Praktikums zur Berufsorientierung in der Jahrgangsstufe 9 zu inspirieren, ihnen Orientierung zu geben und ihnen vielleicht sogar einen Praktikumsplatz zu vermitteln. Die Rollenvorbilder berichteten den Kleingruppen von ihrem Werdegang, beantworteten Fragen und machten Mut. Die persönliche Atmosphäre half den Jugendlichen, eigene Wünsche, Interessen – aber auch Unsicherheiten offen anzusprechen.
Am 23. Juni gab es in der Aula der Ziehenschule innovative Projekte, musikalische Highlights und viel Applaus für die zweite Generation des Digitechnikum@School.
Das Gymnasium Riedberg und die Ziehenschule, beide Kooperationsschulen der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und des Instituts für Didaktik der Informatik und Mathematik, feierten gemeinsam den erfolgreichen Abschluss des zweiten Durchgangs des Digitechnikum@School. Das Projekt „Digitechnikum@School“ ist ein innovatives Bildungsangebot im Wahlunterricht der Jahrgangsstufe 10 und richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit besonderem Interesse an Informatik.
Im Verlauf des Schuljahres arbeiteten die Jugendlichen praxisorientiert an eigenen digitalen Projekten – von der Idee bis hin zum funktionierenden Prototypen. Dabei sammelten sie Erfahrungen in Programmierung, Prototypdesign und Projektmanagement. Im Zentrum stand die kreative Teamarbeit, mit dem Ziel, digitale Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln.
Eine Schülerin und zwei Schüler des Gymnasium Riedberg wurden für ihr Engagement im Digitechnikum ausgezeichnet – einem Jahresprojekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt. Hier entwickelten 20 Jugendliche verschiedener Frankfurter Schulen in Teams digitale Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen.






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