Die 9. Klasse des Gymnasiums Riedberg setzt im zweiten Jahr in Folge ihre erfolgreiche Partnerschaft mit TUSCH (Theater und Schule) sowie dem English Theatre Frankfurt fort. Im Zentrum der Kooperation steht Theaterarbeit als wirkungsvolles pädagogisches Mittel, das Sprachlernen, Persönlichkeitsentwicklung und Kreativität auf besondere Weise verbindet. Unterricht, Workshops und Proben finden vollständig auf Englisch statt, sodass die Schülerinnen und Schüler die Fremdsprache aktiv, authentisch und selbstbewusst anwenden.
Der Unterricht in Darstellendem Spiel/Theater bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich in Ruhe auf etwas einzulassen, herauszufinden, was man selber bewegen, gestalten, verändern und kreativ neu erschaffen kann. Über sinnliche Wahrnehmungen, Erfahrungen und Ausdrucksmöglichkeiten, die das assoziative und intuitive Denken ansprechen, wird eine sinnvolle Ergänzung des abstrakt begrifflichen und theoretisch orientierten Lernens geschaffen. Gewonnen wird so eine größere Offenheit gegenüber komplexen, auch widersprüchlichen Sachverhalten und unterschiedlichen Sichtweisen. Geschult werden im Theater besonders der Möglichkeitssinn, die Selbstdistanz, sowie Flexibilität und das Denken in Alternativen.
Am Gymnasium Riedberg wird zusätzlich zu dem bereits stattfindenden Theaterunterricht in der Mittelstufe Darstellendes Spiel als mögliches Wahlfach für die Oberstufe ab dem Schuljahr 2014/15 angeboten.
Wahlunterricht Darstellendes Spiel in der Sekundarstufe 1
„Nichts als Theater – Theater erkunden, erleben & spielen“
Im Wahlpflichtunterricht „darstellendes Spiel“ in den Jahrgängen 8, 9 und 10 erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich dem Themenfeld Theater vielfältig zu nähern. Neben theoretischen und praktischen Grundlagen des Theaters, wie z. B. das Kennenlernen und Erproben verschiedener Bühnenformen, machen die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen im Theaterspielen. Hierbei stehen Grundlagen im Bereich körperlicher und stimmlicher Präsenz und Ausdrucksfähigkeit im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln darstellerische Projekte, wie z. B. Szenen, Masken, Tanztheater o. Ä. Dabei werden Kooperation, Kreativität, künstlerische Gestaltung und Selbstorganisation geschult.
Folgende Szenen sind im Unterricht von den Schülern selbst erarbeitet worden. Die vorgegebene Themen waren: Bedrohung von außen, dramatischer Höhepunkt, körperliche Auseinandersetzung, Slapstick
Wahlunterricht Klasse 9:
Der Titel der Szene ist "Kakerlaken".
Wahlunterricht Klasse 10
Beteiligte der Szene "Der Hai" sind Arian Azim, Emily He, Zoelle Kaiser, Leon Karalovski, Taiana Kühnel.
Beteiligte der Szene "Im Flieger" sind Fiona Amtage, Miona Cirkovic, Tiam Jafari, Jette Pott, Kaito Rüdiger und Tim Ücyileiz.
Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die lokale Theaterlandschaft, der mit einem Theaterbesuch verbunden wird.
English Theatre Workshop I (Klassen 5 und 6)
Die bilinguale Theater-AG ist für Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Theaterspielen haben bzw. das Theaterspielen und die englische Sprache spielerisch kennenlernen möchten. Dies geschieht nach einer Phase des Kennenlernens mit Übungen des Darstellenden Spiels und später durch die Erarbeitung von dem Sprachniveau angemessenen Sketchen und Szenen und teilweise kurzen Stücken. Im Rahmen der TUSCH-Kooperation werden wir von Lea Dunbar vom English Theatre Frankfurt unterstützt. Wenn möglich, besucht die Gruppe an zwei Tagen das English Theatre am Willy-Brandt-Platz und bekommt so einen Blick hinter die Kulissen und einen Eindruck von der Arbeit am Theater.
TUSCH-Kooperation: English Theatre und Gymnasium Riedberg
Die TUSCH-Partnerschaft zwischen dem Englischen Theater und dem Gymnasium Riedberg ist bereits im dritten Jahr angekommen.Der English Theatre Workshop der Klassen 5 und 6 verbrachte wieder einen gewinnbringenden START-Workshop im Englischen Theater mit Blick hinter die Kulissen, Improvisieren und Spielen. Neben der Arbeit mit den English Theatre Workshops der Jahrgänge 7-9 und 5-6 wird die Theaterarbeit im Schulalltag im Bereich des bilingualen Geographieunterrichts und im Englischunterricht stärker verankert. Weitere Theaterbesuche für andere Lerngruppen sind geplant und die fruchtbare Kooperation soll nach Möglichkeit auch nach Ablauf der TUSCH-Förderung fortgeführt werden.
Darstellendes Spiel in der Oberstufe
Das Video zeigt Arian Ashrafian in der Rolle des Robispierre aus "Dantons Tod", bearbeitet nach Georg Büchner.
Es ist ein Produkt aus dem DS-Unterrichts der Q3 von Herrn Maurer.
Darstellendes Spiel/Theater als neues künstlerisches Fach mit eigenem Lehrplan und der Möglichkeit zur Abiturprüfung hat sich an vielen hessischen Schulen in den letzten 20 Jahren etabliert. Über die bloße Schulung von Kunstverständnis hinaus, hat dabei die Künstlerische Praxis eine ganz neue Bedeutung gewonnen. Denn sie bietet Schüler/innen die Chance, durch die Ausdrucksmöglichkeiten des Theaters Kreativität, alternatives Denken und reflektierte Wahrnehmung von sich selbst und anderen zu entwickeln. Die scheinbar so spielerische künstlerische Tätigkeit fordert von Kindern und Jugendlichen einige fast altmodische Arbeitstugenden: Genauigkeit, Ausdauer und diszipliniertes Üben sind grundlegende Voraussetzungen für theatrale Entwicklungsprozesse. Ebenso bedeutsam ist die Entwicklung von Teamfähigkeit in der Arbeit an einem gemeinsamen Projekt.
Im Schuljahr 2024/25 startete am Gymnasium Riedberg ein besonders spannendes Projekt: Der Wahlpflichtkurs (WPU) „Darstellendes Spiel“ der 9. Klasse arbeitete in Kooperation mit TUSCH (Theater und Schule) sowie dem English Theatre Frankfurt an einer Eigenproduktion. Unter der Leitung von Alexa Fricker und der Theaterpädagogin und Schauspielerin Cornelia Gröger entwickelten die 23 Schülerinnen ihre Stimme, Gestik, Mimik und Bühnenpräsenz und lernten, ihre Emotionen authentisch auszudrücken. Der Kurs fand vollständig in englischer Sprache statt, und auch das Stück wurde auf Englisch aufgeführt – ein Element, das nicht nur die Sprachkompetenz stärkte, sondern den Schülerinnen auch ein authentisches, internationales Theatererlebnis ermöglichte.
WANN, WO, WIE LANGE AM 25./26. JUNI um 19:00 UHR in der AULA des GRB, ca. 90 min. plus Pause
DARUM GEHT ES - im ersten von der Gruppe selbstausgedachten und -geschriebenen Theaterstück geht es um FREIHEIT und all ihre Facetten, was sie alles ERMÖGLICHEN, und was sie alles BESCHRÄNKEN kann - die anderen Gruppe hat die berühmten Geschichte "DIE VERWANDLUNG" von Kafka bearbeitet: stell dir vor, du wachst auf und ein Käfer zappelt in deinem Bett - aber der KÄFER BIST DU (FLYER im Anhang)
Die Stadt Frankfurt baut das Gesellschaftshaus des Zoos zu einem Jugend- und Kulturzentrum um, das Möglichkeiten für alle möglichen kulturellen Veranstaltungen bieten soll, auch Aufführungen in einem großen Theatersaal. Beim dafür ausgeschriebenen Architekturwettbewerb wurden drei Entwürfe ausgewählt, die nun in die letzte Runde gehen. Und hier kommt die 9f am Gymnasium Riedberg ins Spiel. Denn für diese letzte Runde waren einige Klassen aus Frankfurt eingeladen das Gesellschaftshaus und seine Nutzung als Jugend- und Kulturzentrum zu erproben und ihre Vorstellungen durch Zeichnungen, Performances, Fotos und Filme zu skizzieren.
Es ist kurz vorm Abitur, die letzte praktische Prüfung im Darstellenden Spiel steht an. Nach fast 13 Jahren Schule geben die Schüler*innen jetzt alles. Ob in der Figur von Medea aus der griechischen Tragödie von Euripides, oder in der Figur von Bollin, einem Massenmörder aus einem frühen Drama von Günter Grass: alle zeigen jetzt, was sie im Theaterunterricht der letzten Jahre an Schauspieltechniken gelernt haben.
oder Der Jahrgang 5 macht ein Theaterprojekt
Was ist ein Held und woran erkenne ich ihn? Was tun Helden, wie leben sie, wie bewegen sie sich im Alltag und was passiert, wenn sie zum Superhelden transformieren?
Bei einem halbtägigen Theaterworkshop beschäftigten sich die Klassen 5 b-f vom 2. – 5. März in der Aula unserer Schule mit dem Thema „Helden“. Unter der Leitung der beiden Theaterpädagogen Anna Hasche und Bernhard Staudt brachten die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Helden auf die Theaterbühne, die sie über einen bewegungsorientierten Ansatz darstellten, also weniger mit Worten als vielmehr Bewegung und Tanz. So probierten sie sich in den Helden, ihren Taten und deren Lebensumfeld aus und präsentierten die dabei entstehenden Szenen voreinander.



