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Zwischen KI und eigener Urteilskraft - Impulse für das Gymnasium Riedberg
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Zwischen KI und eigener Urteilskraft - Impulse für das Gymnasium Riedberg

Elke Büdenbender im Dialog mit Jugendlichen und Lehrkräften in München bei business@school>

Elke Büdenbender diskutierte in München mit Jugendlichen, Lehrkräften sowie Expertinnen und Experten aus Bildung und Wirtschaft darüber, wie KI das Lernen verändert und wo eigenes Denken und Urteilen unverzichtbar bleiben. Die Juristin und Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist seit 2020 Schirmherrin der business@school videochallenge.

 

Julia Kerschbaum, neue Lehrkraft am Gymnasium Riedberg und Mitglied des Beirates von business@school, nahm in München ebenfalls an der Diskussionsrunde über Künstliche Intelligenz in Schulen teil. Die Veranstaltung zeigte, welche Chancen KI für das Lernen bietet und warum eigenes Denken, persönliche Verantwortung und stabile Beziehungen weiterhin unverzichtbar sind.

 

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Austausch über KI und Bildung

Am 24. September 2026 kamen im Münchner Büro der Boston Consulting Group Jugendliche, Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Fachleute aus Bildung und Wirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen Fragen, die Schulen zunehmend beschäftigen: Wie verändert KI das Lernen? Was gilt als eigene Leistung, wenn digitale Werkzeuge mitarbeiten? Und welche Kompetenzen benötigen junge Menschen, um Ergebnisse kritisch zu prüfen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen?

Elke Büdenbender machte deutlich, dass KI zur Lebenswirklichkeit junger Menschen gehört und deshalb auch in der Schule eine Rolle spielen sollte. Entscheidend sei, KI zielgerichtet einzusetzen, ihre Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und das eigene Denken nicht an technische Systeme abzugeben. „KI kann uns unterstützen, aber die Entscheidungen müssen am Ende bei uns Menschen bleiben“, sagte Elke Büdenbender.

Wie KI schon heute und zukünftig Arbeitsprozesse und Entscheidungen in Unternehmen verändert, zeigte Dr. Andrej Levin, Head of BCG X in Central Europe. Zugleich bestärkte er die jungen Menschen darin, die neuen Chancen aktiv zu ergreifen. „Jetzt kommt es darauf an, eine Generation auszubilden, die Künstliche Intelligenz nicht nur bedienen kann, sondern sie als kreative Kraft nutzt. Gerade beim Lernen eröffnet KI enorme Möglichkeiten – von Schulen und Universitäten bis hin zu Unternehmen. Richtig eingesetzt kann sie hyperpersonalisierte Lernprozesse bieten und diese viel stärker auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse jedes Einzelnen zuschneiden“, sagte Levin.

Impulse für das Gymnasium Riedberg

Für Julia Kerschbaum bot die Veranstaltung viele Anregungen für die schulische Praxis und das Projekt business@school. Die Bildungsinitiative ermöglicht Schülerinnen und Schülern, wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah kennenzulernen, im Team an realen Fragestellungen zu arbeiten und ihre Ergebnisse überzeugend zu präsentieren. Dabei kann auch der reflektierte Umgang mit KI sinnvoll eingebunden werden.

Auch Schulleiter Helmut Kühnberger steht dem Einsatz von KI offen gegenüber. Zugleich betont er, dass technische Entwicklung immer mit menschlicher Begegnung und Wertebildung verbunden bleiben sollte: „Werte bleiben dort stabil, wo Beziehungen stabil sind. Stabile Beziehungen entstehen vor allem in der realen Welt: durch viele gemeinsame Erlebnisse, etwa am Lagerfeuer. Solche Erfahrungen stärken Beziehungen - und daraus wachsen starke Werte.“

Verantwortung übernehmen

Die Münchner Diskussionsrunde hat gezeigt: Schulen müssen junge Menschen auf eine von KI geprägte Welt vorbereiten. Ebenso wichtig bleiben jedoch gemeinsame Erfahrungen, verlässliche Beziehungen und die Fähigkeit, selbstständig zu urteilen. Genau diese Verbindung soll auch die weitere Auseinandersetzung am Gymnasium Riedberg prägen.

Über business@school:

Mit der Bildungsinitiative business@school engagiert sich BCG seit über 25 Jahren gemeinsam mit anderen Unternehmen an Schulen, um vor Ort mit den Lehrkräften Jugendlichen wirtschaftliche Begriffe und Zusammenhänge zu erklären und ihnen einen praxisnahen Einblick in die Welt der Wirtschaft zu ermöglichen. business@school vermittelt den Schülerinnen und Schülern zudem Schlüsselqualifikationen für ihr späteres Berufsleben und weckt den Gründergeist.

 

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